Gilberte Tagebuch

Opel Blitz 1940
Historische Militär–Ambulanz
Besitzerinnen: Barbara Neuweiler-Meier, Aarau,  Karin Baschung-Notter, Zürich

An einem schönen Sonntagnachmittag im Juli 2007 haben wir (Barbara, Karin, Bill, Herbie und Nicole)
unsere Gilberte in Eggiswil abgeholt. Wir waren über den „guten“ Zustand erfreut, auch wenn das
Lego-Blau nicht unserem Ideal entsprach.

Es gibt viel zu tun!!
"Gilberte" von hinten gesehen

 



Auf dieser Seite werden wir Euch regelmäßig über die Fortschritte der Restauration informieren. Unser
Ziel ist es, unsere Gilberte 2008 wieder auf die Straße zu bringen. Ihr werdet uns sicher an einem oder
anderen Militär-Fahrzeugtreff sehen.
Da es nicht immer einfach ist , die richtigen Ersatzteile zu finden sind wir um jede Hilfe oder jeden
Tipp dankbar. An dieser Stelle einen riesigen Dank an unsere Männer Bill Neuweiler und Herbie Baschung,
die uns bei dieser Arbeit  sehr unterstützen.
Bill ist unser Werkstattchef. Er zeigt uns "Stiften" jeweils die Arbeit. Danke auch, dass die Gilberte bei
Bill und Bax in der Garage stehen darf. Herbie ist im organisieren von Ersatzteilen der Chef. Er sucht
Reifen, lässt die Bremsen neu belegen, macht einen neuen Kühler und und, und ..
Ja und wir? Wir schleifen schon  2 Abende was das Zeug hält an den hinteren Radkasten .

Packen wir’s an!

 

 

Gilberte Tagebuch

 

Was bisher geschah...

Im September hat Bill die Ambulanz auf dem Lift aufgebockt und alle 4 Bremsen demontiert. Die
Bremsen müssen hinten neu belegt werden. Barbara entfernt den einen Sitz und bringt ihn zu einer
befreundeten Sattlerin. Sie macht uns einen Kostenvoranschlag und wir entscheiden uns, alles komp-
lett zu erneuern. Als Barbara und ich den ersten Abend mit der Arbeit angefangen haben, hat Bill
schon vorne links den Radkasten entrostet und mit Rostumwandler bestrichen.
Während Herbie das Lenkgestänge und die Spurstange demontierte und Bill am Chassis entrostete,
haben wir Frauen die hinteren beiden Radkasten mit der Maschine gebürstet. Nach 2 Stunden waren
wir nicht nur müde sondern auch ziemlich schmutzig. Die Kleider standen vor Dreck.

Patientenraum
...unten wird gebürstet und behandelt....


Am 2.Abend haben wir mit der Stahldrahtbürste alle Ecken und schwer zugänglichen Teile von Hand
gebürstet. Nach dem Entfetten durften wir endlich den Pinsel zur Hand nehmen. Immerhin  schon ein
kleines Stück fertig! Bill hat sich das vordere Radhaus vorgenommen. Es ist ziemlich verrostet und gibt
mehr zu tun, als er dachte.
Und dann fallen schon die ersten größeren Rechnungen ins Haus...

Bis bald,
die Rotkreuz-Fahrerinnen,
Karin Baschung und Barbara Neuweiler                                                                                                              

 

 

Gilberte Tagebuch

 

Weiter geht’s...

Es ist kalt geworden, auch in der Garage. Da gibt’s nur eins: Strom an und arbeiten. Schon nach 5 Min.
haben wir warm. Wir Frauen  arbeiten weiter am  Chassis und der Hinterachse. Der Aluminiumaufbau
ist innen zur Verhinderung der Elektrolyse mit einer Dämmmatte überzogen, . Leider erschwert uns
das ziemlich die Arbeit, da wir so nur mit kleinen Bürsten und nur ganz vorsichtig mit dem Winkel-
schleifer hantieren können. Der Boden des Aufbau besteht aus Holz, auch hier muss man gut auf-
passen.

Vogelperspektive
das Führerhaus


Da die Bremsöl-Leitung  auf die Hinterachse  montiert ist sind wir froh, als Bill sie entfernt. Auf
unseren Wunsch auch noch gerade die Verkabelung vom Rücklicht, da diese Kabel sowieso alle ersetzt
werden. Das der Rostumwandler hält was er verspricht, sieht man an den Teilen die  gestrichen und
dann nach einer Woche wieder geschliffen wurden. Man (Frau) kommt fast in die Versuchung es so
Perfekt zu machen und alles noch mal zu schleifen...
Aber wir sehen noch Arbeit genug!

Bis bald,
Die Rotkreuzfahrerinnen                                                                                                                                                              Karin Baschung und Barbara Neuweiler

 

 

 

 

Gilberte Tagebuch

 

Und wieder Mittwochabend...

Bill hat schon tüchtig Vorarbeit geleistet. Das Chassis ist hinten komplett fertig geschliffen. Ich
beginne mit dem Anstrich. Der Rostumwandler ist durchsichtig und erst wenn er trocknet, verfärbt
er sich schwarz. Auf dem Aluminium eher violett-schwarz. Da die meisten Partien von unten her
gestrichen werden hab ich bald überall Farbe. Meine roten Haare werden in nächster Zeit bestimmt
nicht rosten. Bill hat mit der Demontage der Trittbretter angefangen, derweil Herbie die Scheinwerfer
demontiert. Später fängt er mit der Instandstellung der Bremsen an .
Es geht vorwärts.
Um die letzte halbe Stunde noch sinnvoll zu nützen, starten wir den Versuch die Seitenspiegel abzu-
nehmen. Aus der halben Stunde wird’s dann mehr, und Bill muss 3 der Schrauben ausbohren. Zum
Schluss lösen wir gemeinsam  die 20 Schrauben der Zierleiste. Das nächste mal nehmen wir Sie
dann raus.
Wir freuen uns.

 

Bis bald,

Die Rotkreuzfahrerinnen                                                                                                                                                                            Karin Baschung und Barbara Neuweiler

 

 

Gilberte Tagebuch

 

Wintereinbruch schon Anfang November

Im größten  Schneegestöber hat mich  Bill am Bahnhof abgeholt. Wir fahren wie immer zu erst zum
Einkaufen. Das Mittagessen ist lange her und als wir in die Garage kommen, haben wir schon ziemlich
ein großes  Loch im Bauch. Bill hat den  2. Anstrich schon gemacht, so dass wir heute wieder lärmen
können, sprich : schleifen, schleifen, schleifen. Inzwischen sind wir schon in der Mitte angekommen.
Kardanwelle, Trittbretthalter und der Rest vom Chassisrahmen. Der Tank ist verzinkt und gestrichen,
drum machen wir da vorläufig nichts dran. Ob wir ihn demontieren , fragen wir uns. Bill meint, wenn
nicht nötig lassen wir ihn. "Es wird noch teuer genug" und drückt mir Kassenbelege in die Hand.
Bereits die 5. Zapfenbürste haben wir „Z’Bode gmacht.“ 3 Büchsen Rostumwandler verbraucht.
Langsam aber sicher sehen wir ein Ende. Wir sprechen schon darüber wie schön es dann sein wird,
wenn wir am Aufbau schleifen. Bill  hat heute den Auspuff heruntergenommen, entrostet und lackiert .
Jetzt sieht er fast wieder wie neu aus. Herbie ist wegen dem vielen Verkehr erst spät gekommen.
Er zeigt uns die Distanzringe für die Ersatzradlagersimmeringe, die er letzte Woche gedreht hat.
Toll, was mein Mann alles kann . Er demontiert noch die Stoßstange, danach hören wir auf. Wir
haben noch einen weiten Heimweg und bei dem Wetter weiss man nie.

Wir wünschen allen einen arbeitsreichen schönen Winter,

 

Bis bald,
Die Rotkreuzfahrerinnen                                                                                                                                                                            Karin Baschung und Barbara Neuweiler

 

Gilberte Tagebuch

 

Mittwoch 21.Oktober 2007

Ich habe im Zug nach Langenthal eine junge Schreinerin kennen gelernt. Im Gespräch habe ich ihr von
unserem Projekt erzählt, ist doch das Dach und auch der Boden aus Holz. Sie war begeistert und hat
gefragt, ob Sie mal mitkommen darf.
Also waren wir zu fünft.
Wir haben den mittleren Teil -den Bill schon fertig geschliffen hat- mit Nitroverdünner gewaschen, .
Danach haben Barbara, Momo und ich den letzten Teil mit Rostumwandler gestrichen. Endlich!
Bill hat inzwischen die Schrauben von den Kotflügeln gelöst. Je 2 sind versteckt, und schwer erreichbar.
Als wir die Kotflügel wegnehmen wollen, hängt noch das Beleuchtungskabel dran. Wir haben gehofft,
nicht noch mehr kappen zu müssen. Aber manchmal kommt es halt nicht so wie wir es gerne hätten.
Auch bei der Kühlerhaube sind die Schrauben stark verrostet und schwer zugänglich. Bei den Fenster
geht’s  schon etwas leichter. Auf der Fahrerseite ist der Flügel gegen unten ausstellbar. Oben ist
der Dichtungsgummi total hart und spröd, den werden wir ersetzen müssen. Der Moosgummi aber
ist noch sehr gut erhalten. Am Schluss fragen wir Momo noch um Rat wegen der Führerkabine.
Der Pavatex ist total gefleckt. Wie gedenken ihn mit einer Lasur gleichmäßig zu streichen.

 

Heute haben wir viel geschafft!

Bis bald
Die Rotkreuzfahrerinnen                                                                                                                                                                            Karin Baschung und Barbara Neuweiler

 

Gilberte Tagebuch

 

Mittwoch, 28. Oktober 2007

Gilberte hat eine neue Freundin. Momo . Sie ist auch heute wieder mitgekommen. Uns freut das
sehr, können wir doch jede tatkräftige und Handwerkliche Hilfe gebrauchen.
Wie immer holt uns Bill in Schöftland vom Bahnhof ab. Danach gehen wir Einkaufen, damit wir
nach der Arbeit etwas Essen können. Arbeiten gibt Hunger!
Am diesen Mittwoch’s in Staffelbach  gibt es unzählige Sachen, die immer gleich sind.
Ankommen. Im Büro das Elektroöfeli einstecken. Kaffeemaschine einschalten. Umziehen. Kaffee
trinken! Suppe essen! Ohne Mampf kein Kampf!
Und dann aus dem vollen schöpfen. Bill hat wieder viel gemacht. Der 2. Anstrich ist gemacht.
Die Front und den Kühler hat er auch abgeschraubt. Er hat auch 2 neue Schleifmaschinen gekauft,
jetzt geht’s dem Lego-Blau an den Kragen.
Nach einer Stunde zu viert schleifen, sieht man noch nicht viel. Aber nach 2 Stunden harter Arbeit,
können wir uns ausrechnen, dass es noch ca. 5 solche Abende geben wird. Interessant ist , was
alles unter dem blauen Roller-Anstrich hervor kommt. Bei der Beifahrerseite auf der Tür findet
Barbara in gelber , altdeutscher Schrift  das Wort OPEL. Und noch weitere Buchstaben kommen
zum Vorschein, leider ergibt sich daraus kein Sinn. Auf der Fahrerseite 15,5 cm über dem Radkasten,
schön ein gemittelt steht: M 2119 .Es ist das originale Militär-Fahrzeugkennzeichen. Wir freuen uns
über den Fund.

Bis bald
Die Rotkreuzfahrerinnen
Karin Baschung und Barbara Neuweiler

 

Gilberte Tagebuch

Samstag 1. Dezember2007

Heute traf man & frau sich schon früh am Teile Markt in Langenthal BE.
Die Suche nach:
2 Scintilla  Blinker ( so die schönen alten)
2 Scintilla Winker „Positions-kelle“
OPEL BLITZ Schriftzug ( ja genau, dieser schräge)
begann schon vor dem 1. Kaffee.
Leider haben wir nur die Winker  gefunden, aber viele Leute getroffen, die von unserer Anschaffung
schon gehört haben. Die einen haben sich auch grad für eine Besuch am Mittwoch angemeldet.
Anschließend fuhren wir nach Roggwil an den nächsten Teilemarkt. Nach knapp eineinhalb Stunden
war mein Geld in Blinker , extra orange Gläser und Possitions-Kelle ausgegeben. Den Schriftzug, so
habe ich mir sagen lassen, ist etwas sehr rares und selten zu finden.
Also hier ein AUFRUF! Wir sind auf der Suche nach einem Schriftzug. Wer einen wüsste, bitte meldet
Euch. Vielen Dank im voraus.

Mittwoch,5. Dezember 2007

Bill und ich waren grad erst 15 Minuten an der Arbeit, als Rene und Rolli kamen. Beide sind sie auch
am restaurieren von Autos. Ein bisschen beneiden Sie uns um den Guten Zustand des Autos. Nach
dem Fachsimpeln ziehen wir uns ins warme Büro zurück, mit Kaffee und Bier vergeht der Abend in Kürze.
Tja, heute haben wir nicht grad viel gemacht, aber die Komplimente für das Auto haben uns gut getan.

Bis bald
Die Rotkreuzfahrerinnen
Karin Baschung und Barbara Neuweiler

 

 

Gilberte Tagebuch

16.01.2008

Willkommen im neuen Jahr!
Wir sind alle aus den Ferien zurück, wieder gesund und motiviert.
Als erstes haben wir die Fortschritte begutachtet, die Bill schon gemacht hat. Eine kleine Ablenkung
dafür, dass wir  auch heute wieder schleifen. Aber wir sehen ein Ende. Noch  2 Abende, und der
Aufbau ist komplett geschliffen. Danach fangen wir mit dem Patienten-Innenraum an. Wegen 
einem Wasserschaden im Dach, hat sich an einigen Stellen die Farbe gelöst. Das Dach ist außen mit
einem Vinyl-? Wachs-? Oder Kunstleder abgedichtet. Wir sind uns nicht sicher was es ist. Noch
wissen wir nicht, durch was wir es ersetzen sollen. Aber es ist so brüchig, dass man es mit den
Fingernägel einreißen kann. Nächstens müssen wir uns auch entscheiden, ob wir die Fenster drinnen
lassen, oder raus nehmen und wieder neu einkitten. Es sind die kleinen Sachen wo wir unschlüssig sind,
denn 10x ein bisschen Arbeit gibt auch ein „Haufen Büetz“.
Herbie hat heute die Motorhaube zurück gebracht. Er hat sie im Geschäft im Laugenbad entfärbt. Bis
auf die Ecken ist das Blech in sehr gutem Zustand. Auch der Kühler ist wieder wie neu. Wir danken
an dieser Stelle  Bruno Scipani  von der Kühlerspenglerei Loretan AG in Bern für seine tolle Unter-
stützung. Zur Abwechslung: Wir sind immer noch auf der Suche nach dem Schriftzug vorne auf den
Kühler. Falls jemand etwas weiss, bitte meldet Euch.

Bis bald
Die Rotkreuzfahrerinnen
Karin Baschung und Barbara Neuweiler

 

Gilberte Tagebuch

Februar – März 2008

 

Zusammenfassung der letzten Monate: ich habe den Fuss gebrochen und falle für 6 Wochen aus.
Ausgerechnet jetzt! Aber das kann ich nun nicht mehr ändern. Ich war das letzte Weekend in der
Werkstatt für eine Bestandesaufnahme. Die Schleiffarbeiten sind fertig. Alle sind wir froh, hat der
Lärm der Maschienen doch verhindert, auch nur ein Wort miteinander zu wechseln. Es ist vieles ge-
macht und entschieden worden z.b. wie das Dach auszusehen hat.
Vor dem 2.Weltkrieg hat man in der Regel die Fahrzeug-Dächer mit einem hölzernen Einsatz ver-
stärkt und abgeschlossen. Ein Wachstuch hat dann das Holz vor Wassereinbruch geschützt.
Das Wachstuch ist jedoch weg. Wenn ich an die dutzenden Schrauben von der Zierliste denke...
( ich hab nichts verpasst :-) Barbara hat das Holz geschliffen. Es hat sich nur an ganz wenigen
Orten gelöst. Kein so grosser Schaden wie wir vermutet haben. Mit einer Lasur, die 2 x aufgetragen
wird, wird es wieder versiegelt. Farblich sieht es jetzt ein teurer Stubentisch aus., Für unsere Gilberte
ist uns halt nichts gut genug! Bleibt also nur noch die Abdeckung.
Herbie hat inzwischen alle 4 Bremsen fertig montiert. Im Geschäft hat er die Kotflügel und Stoss-
stange schwarz gespritzt. Der Patientenraum wurde auch schon angeschliffen.
Wir haben vor, Ihn nur mit dem Pinsel weiss zu streichen.
Weil der Kitt vom Fenster ausgetrocknet und wie das Fensterglas legoblau überstrichen ist, hat Bill
sich entschlossen die vorderen Seitenscheiben raus zunehmen. Die hinteren können geöffnet werden
und die lassen wir drin. Zusammen mit Momo hat er versucht die Fensterscheiben zulösen. Was
aber eher ein Abenteuer geworden ist. Wie das früher halt so üblich war hat man es für die Ewigkeit
gebaut. Mehrere Leisten verschiedenster Art, mit mehreren diversen Schrauben, alle mit Farbe über-
malt... zum Schluss war dann noch die Gummidichtung, die so hart war, dass wir sie raus schneiden
mussten.  Ihr könnt Euch vorstellen, diese Scheibe hätte wohl auch einer Explosion standgehalten!
Um nicht ganz untätig zu sein, habe ich dann nach dem Rundgang im Büro an der Wärme sitzend,
die Rückenlehne der Führerkabine entnagelt. Die letzten Jahre scheinen hier die Mäuse genistet zu
haben. Mäusekegel überall. Zum Glück aber nichts zerfressen und nur das Leder wird, weil gerissen,
durch ein neues ersetzt. Das alte Leder ist dick und von sehr guter Qualität. Leider müssen wir es
durch ein Kunstleder ersetzten, eine Echtleder Sitzbank und Rückenlehne würde unser Ferienbudget
für Jahre streichen.

Wir wünschen Euch allen schöne Ostern.

Bis bald
Die Rotkreuzfahrerinnen
Karin Baschung und Barbara Neuweiler

 

Gilberte Tagebuch

September 2008

Liebe Tagebuchleser

Ja, Ja, ich weiss. Ich habe mich lange nicht mehr gemeldet.
Meinem Fuss geht es wieder gut. Ich habe eine neue Arbeitsstelle. Aber da ich nicht mehr im Büro
arbeite, kann ich nicht mehr über Mittag am Tagbuch schreiben.
Vor 2 Wochen haben wir die Spritzkabine von Fredi ausgeräumt und dann gezügelt.
D.h. alle Autos aus der Garage, das Material von Fredi an Stelle von Gilberte, Spritzkabine staub-
saugen, Gilberte in die Spritzkabine, alle Autos wieder rein. Und schon war wieder ein Abend rum.
Letzte Woche haben wir uns auch wieder getroffen, aber bis wir alles besprochen haben, war es
schon 21Uhr. Ein Erfolgserlebnis hatte Bill: Die Fenstergitter, die er im Geschäft originalgetreu ange-
fertigt hat, passen. Das Material konnte er über die Firma bestellen. 24m Rundstahl 10mm, 6m Flach-
stahl 20x12mm und 12m U- Eisen 20x20x3 (Laufschiene Bahre) Während einer Woche hat er in
seiner Mittagspause den Flach-und Rundstahl abgemessen, zugeschnitten verbohrt und gebogen.
In einer 3Stunden Aktion an einem Abend hat er das ganze zusammen geschweisst. Nun ist es
grundiert und wartet darauf, mit Schattenweiss, dass wir noch kaufen müssen, gestrichen zu werden.
Wir, der Rest der Crew, haben heute so ziemlich alles abgedeckt. Fensterscheiben, Türgummi,
Radkasten etc.
Bill hat vor, diese Woche noch zu grundieren, damit wir am Samstag Feinspachteln und schleifen
können. Er möchte noch vor seinen Ferien lackieren.

 

Samstag, 27.09.2008

Samstag und ich stehe schon um 6 Uhr auf, damit wir um 8 mit der Arbeit beginnen können.
Wunschdenken, den 1.kommt es anders als 2. als man denkt. Und das hat sich dann leider bis zum
Nachmittag so hingezogen. Der Zug ist in Zürich mit 27 Min. Verspätung nach Aarau losgefahren.
Dort habe ich mich mit Bill getroffen und wir sind ins Heimwerker Zentrum gefahren und haben uns
mit Feinspachtel, Schleifpapier, Masken, Handschuhen, Abdeckband, Essen, Kaffee (sehr wichtig)
und anderem eingedeckt. Grosseinkauf halt! :-)
Dann haben wir fast 2 Std. gebraucht, um all den Spuren von Steinschlag, Ästen und anderen Kratzern
Herr zu werden. Nach einer kurzen Pause hat Bill das Auto geschwärzt. d.h. man nimmt eine dunkle
Farbe, mischt mit viel Verdünner und nebelt damit leicht die Grundierung. Es hilft beim schleifen eine
gleichmässigkeit zu erreichen. Aber dann das Pech. Die Farbe ist trotz einbrennen nicht getrocknet.
Beim 2.Versuch ist auch noch der Brenner der Einbrennkammer auf Störung gegangen. Und weil wir
am Morgen im Laden die Farbe für die Gitter vergessen haben, sind wir quasi unverrichteter Dinge
wieder Nachhause. Nun hoffen wir, dass es bis Montagabend trocknet.
Einziges Trostpflaster war ein toller Abend auf dem Swingschiff auf dem Zürichsee, wo wir uns zum
tanzen und feiern getroffen haben.

Also bis bald, Eure Rotkreuzfahrerin
Karin Baschung

 

Montag, 29.09.2008

Schon wieder treffen wir uns „ausserterminlich“ in Staffelbach, damit wir heute Abend fertig schleifen
können. Bill möchte am Mittwoch tagsüber lackieren.
Aber o Schreck! Der Lack lässt sich nicht schleifen. Wir gehen davon aus, dass er „hinüber“
ist. Materialfehler, toll, und wir baden es aus! Aus dieser Patsche gibt's nur eine Lösung.Verdünner!
Alles wieder abwaschen. Aber das ist einfacher gesagt als getan. Jedenfalls haben wir trotz der Kälte
draussen die Garagentore bald geöffnet,bevor wir im Nitro-Rausch versinken  :-)
Zzu viert schaffen wir es nur knapp, die grossen Flächen zu schleifen. Sprich: Morgen ist auch noch
ein Tag! Unglaublich, wie schnell man Zeit verlieren kann.
Also dann bis Morgen

Eure Rotkreuzfahrerin
Karin Baschung

 

Dienstag, 30.09.2008

Es ist bald ein Jahr her, dass wir mit dem restaurieren begonnen haben.
Bill hatte heute seinen letzten Tag Im Geschäft für Fahrzeugbau. Er wechselt ins Büro einer Hydraulik
Zubehör Firma als technischer Sachbearbeiter. Ob ihm die Werkstatt fehlen wird, weiss er noch nicht.
Uns vielleicht im Notfall manchmal die Infrastruktur... Wir waren zu Dritt.
Schleifen, schleifen, schleifen. Ach dieser Lärm! Hatten wir das nicht auch schon? Aber nur kurz, den
Rest mussten wir von Hand schleifen. Es waren noch die kleinen Rundungen der Dachrinne, Ecken
und Kanten der Fenster. Aber es war das Letzte mal, dass wir an der Karosserie geschliffen haben.
Abgerundet wurde dieser Abend mit Torte und Kaffee.
Bill und Barbara fahren 1 Woche mit dem Wohnwagen in die Ferien. Wir müssen uns also gedulden,
bis wir Gilberte in Ihrem neuen Kleid sehen.
Pickeldie und Frederik fahren dann wie immer mit dem ÖV Nachhause.

Bis bald, Eure Rotkreuzfahrerin
Karin Baschung

 

Mittwoch,15.10.2008

Barbara und Bill sind ausgeruht aus den Ferien zurück.
Kaum in Staffelbach angekommen, möchte ich sofort den Blitz sehen. Aber Bill sagt, ich soll noch
warten. Er selber ist mit seiner Arbeit nicht zufrieden. Ich warte also, dass er Licht macht. Dann
erklärt er mir das Dilemma. (ich, ehrlich gesagt fand es nicht so schlimm. Natürlich kann man es nicht
so lassen, aber schrecklich war’s auch nicht.) Nicht viel Übung, Zeit und die grosse Fläche haben Bill
den Erfolg gestohlen. Angefangen hat er mit dem Dach, was recht gut kam. Dann hat Er sich von der
Front über die Tür nach hinten gearbeitet. Zuerst oben, dann den unteren Teil. Dabei ist der Farbnebel
von unten in den oberen schon gespritzten Bereich gekommen. Weil die Farbe dort aber schon ange-
trocknet war, hat die Farbe sich nicht mit der 1.Lage verbunden, sondern ist als 2.Lage angetrocknet.
Das war’s auch schon. Sieht nicht schön aus. Aber verspricht uns 2 Abende mit; ja ratet mal….
Schleifen, schleifen, schleifen
Diesmal nur noch von Hand. Nass, mit 320er Schleifpapier.
Ja, ja. Wer hätte das gedacht. Keiner von uns. Aber wenn wir ehrlich sind müssen wir Bill ein grosses
Dankeschön sagen. Denn er hat uns mit dieser Arbeit viel, viel Geld gespart.
An dieser Stelle möchte ich mich auch noch ganz herzlich bei Fredi bedanken. Er hat nicht nur die
Farbe bei DuPont bestellt, sondern auch noch den exakten Farbton gemischt. Bill beim lackieren
fotografiert, und, und, und…

FREDI, DANKE VIEL MAL, DASS DU UNS IMMER MIT RAT UND TAT ZUR SEITE STEHST.

Und für uns gilt;
Nächste Woche, gleiche Zeit, gleicher Ort, gleiche Arbeit.

Bis dann, Eure Rot+fahrerinnen und Helfer
Karin, Barbara, Herbie, Bill und Fredi

 

Mittwoch, 22.10.2008

Der heutige Abend war speziell. Abgesehen von der Arbeit!
Wir hatten Besuch. Rahel, die Sattlerin aus Barbaras Geschäft, hat uns mit Ihrem Freund besucht.
Markus ist von Beruf Autolackierer… 100 Punkte für die, die wissen, wer sich unserer Gilberte im
2. Anlauf annimmt. Er hat sich das ganze angesehen und gemeint, dass es auch für Ihn eine
Herausforderung darstellt, so viel Fläche in einem Rutsch zu spritzen. Auch er ist, wie Fredi empfiehlt,
der Meinung, in 2-3mal daran zu lackieren. Anfangen will er mit der Seite, dann wird die abgedeckt,
danach das Dach. Am nächsten Mittwoch wird die Ambulanz also wieder gewaschen, neu abgedeckt,
die Fenster neu verklebt, und dann…
Dann liegt immer noch ein Haufen Arbeit vor uns.

Von Agnes, Fredis Frau haben wir heute einen selbstgemachten Zopf bekommen, das kam uns beim
Nachtessen sehr gelegen. Er wird rübis-stübis vertilgt. So etwas Gutes kann ja nicht alt werden.
Merci Agnes!

Bis bald,
die Rot+fahrerin
Karin Baschung

 

Mittwoch,19.November 2008

So schön!
Jetzt in Ihrer endgültigen Farbe kann man sich schon vorstellen, wie Sie dann fertig aussieht. Natürlich
sehen wir schon hier und da ein „Chräbeli“ dass man noch besser hätte spachteln können. Aber
grundsätzlich ist es super geworden. Vielen Dank, Markus!
Nun fangen wir mit dem montieren an. Herbie hat schon mal den Tank wieder montiert, damit er nicht
mehr im Weg steht. Wir beginnen mit dem Dach. Als erstes haben wir eine Schaumstoffmatte zur
Isolation und Polsterung mit wenigen Nägeln gespannt. Danach das Segeltuch in die passende
Grösse geschnitten, mit Nägeln befestigt und mit Silikon abgedichtet. Eigentlich wollte ich einen
laminierten Zettel unter die Matte legen, aufdem unsere Geschichte drauf steht. Wenn Sie das Auto
in 50 Jahren restaurieren, könnten Sie sehen wer wir waren. Denn es ist wohl eher unwahrscheinlich,
dass wir zu diesem Zeitpunkt noch Auto fahren…
Die letzte Gelegenheit bietet sich, bevor wir die Luftklappe definitiv schliessen.
Ende Monat fahren Herbie und ich nach good Old England. Wir freuen uns. Ein paar Tage Ferien
tun gut. Es ist mir in der Garage eh zu kalt.

Bis bald,
Eure Rot+fahrerin
Karin Baschung

 

Dienstag 16.Dez.2008

Unser letzter Arbeitstag dieses Jahr.
Letzten Mittwoch sind Bill und ich alleine gewesen. Das Schneetreiben hat verhindert, dass es Herbie
bis nach Staffelbach geschafft hat. Weil der Abschlussprofilrahmen vom Dach aber noch nicht
getrocknet war, war auch für uns nichts zu tun. Um vorwärts zukommen, braucht es Material.
Dichtungen, Gummis, Filz, Keder und und und. Zum Glück hatten wir Besuch von Dani und Beat. So
hatten wir eine gute Ausrede für’s käffele. Heute wollten wir den Rahmen also festschrauben. Aber
die auf Grösse bestellten Schrauben waren 5mm zu lang. Die ersten sind fast alle im letzten Moment
gebrochen. Die Zugfestigkeit entsprach wohl chinesischer Qualität!!!!
Da sieht man wieder, dass man Schweizerqualität nie aufgeben darf.
Um den rauchenden Bohrer (geköpfte Schrauben wieder ausbohren) und dem Ärger der Männer aus
dem Weg zugehen, habe ich alle Falze ausgemessen.

Bis bald,
Eure Rot+fahrerin
Karin Baschung

 

Mittwoch, 15. März 2009

Seit dem Neujahr sind wir am Montieren und Arsch abfrieren….
Spass beiseite, es war ein langer Winter und es war sehr kalt.
Viele Dinge haben wir fertig oder sind in der Schlussphase.
So habe ich den Boden vom Patientenraum in den letzten 3 Wochen  jedesmal komplett mit dem
gesponserten Mittel von Rene Gutknecht eingerieben. An dieser Stelle sei ihm herzlich dafür gedankt.
Bill hat die rekonstruierten  Fenstergitter montiert und ich mit Farbe nachgebessert. Seither wissen
wir, dass es sich lohnt, immer genügend Farbe zu kaufen. Denn auch wenn der Farbcode überein-
stimmt, kann der Farbton ziemlich stark variieren. Leider! Wir haben es dann nochmals gemacht. . .
Auch die 6 neuen Leder-Gurten, in die man die Barren aufhängt, sind montiert.
An einem Abend haben Barbara und ich die zweiteiligen Trittbretter angeschraubt. Bill und Herbie
haben derweil die Ölwanne heruntergenommen und die Lagerschalen kontrolliert. Für einmal klappt
alles! Da am Motor alle Dichtungen erneuert werden, hat Herbie den Ventildeckel, Seitendeckel
(Stösselgalerie) Stirnraddeckel, Auspuff- und Ansaugkollektor  weggenommen. Der ganze Motorblock
und alle Deckel wurden gewaschen und mit originaler Farbe lackiert. Inzwischen ist dann auch der
Dichtsatz aus dem grossen Kanton angekommen, worauf wir alle Deckel wieder schliessen konnten.
Alle bis auf den Einen, denn die Ölwannen Dichtung hat in diesem „kompletten Dichtsatz"
interessanterweise gefehlt. Zur Freude aller ist nun auch das Lenkgetriebe revidiert. Aus 3 mach
1. Sprich aus 3 verschiedenen Lenkstöcken hat Herbie die noch brauchbaren Teile zu einem
zusammengesetzt. Hurra! Leider war auch der Auspuff-Kollektor gerissen, so dass wir einen neuen
brauchten. Aber auch dieser hatte einen kleinen Riss, den Bill mit Metall-Reparaturpaste geflickt
hat. Der Riss im Portemonnaie ist leider immer noch gleich gross…
Im Moment sind wir am Fensterrahmen einpassen. Wobei „ passen“ nicht ganz der Wahrheit entspricht.
Barbara und Herbie haben das Beifahrer-Fenster erst im 3. Anlauf  einpassen können und es war eine
Zangengeburt. Beim 1. Versuch haben wir die Rahmen vertauscht. Leider hat niemand daran gedacht,
die Einzelteile zu markieren.  Von der original Filzdichtung waren nur noch vermoderte Fragmente
erhalten, weshalb ich im 2. Anlauf  das Band zu schmal zugeschnitten hatte. Heute endlich hat es
geklappt. Das rechte Fenster ist verschraubt. Fehlt noch das Linke, danach werden die beiden
Lederscharniere mit der Zierleiste abgedeckt.
Bill hat letzte Woche den Flyer vom OpelTreff in Wangen a.d. Aare aufgehängt. Das wir es bis
dahin schaffen ist sehr unwahrscheinlich, denn sie muss ja auch noch durch die MFK.

 

Bis bald, Eure
Rot+fahrerin
Karin Baschung

 

Mittwoch, 17. Juni 2009

Wir sind wieder mal am Arbeiten. Ja, klingt komisch, aber wir hatten in letzter Zeit so viele
Besucher, über die wir uns wohl freuten, die uns aber auch ein wenig versäumten. Letzten
Mittwoch haben wir den Keller von Fredi eingeweiht. Er hat quasi mit uns begonnen und der
Partyraum ist supertoll geworden. Agnes hat sich sehr viel Mühe gemacht, Basler Fastenweihe
gebacken und eine  Riesenplatte mit Aufschnitt, Käse und Fleisch vorbereitet.

Liebe Agnes,
Lieber Fredi,
ich danke Euch im Namen aller für die Gastfreundschaft die wir von Euch beiden
immer wieder erleben.

Ich dachte, dass das Montieren einfacher geht. Ja, es ist ja nur alles wieder anschrauben was
wir weggenommen haben. ;-)
Ihr wisst sicher alle, von was ich rede. Hier fehlt 1cm, da zu lang, dort zu dick, hier noch "spatzig"….
Nicht immer passen die neuen Teile zum alten. Manchmal haben wir Teile wo wir nicht wissen, wo
Sie hingehören. Oder mit denen wir am Opel-Treff in Wangen a.A hausieren gegangen sind… Mit
Erfolg! Hr. Thomann hat Barbaras Geschäftsnummer  ausfindig gemacht und  das Geheimnis
gelüftet. Herzliches Dankeschön für diese Hilfe.
Aber wir sind glücklich, dass die Fenster fertig sind. Der Filz zurückgeschnitten passt super.
Echt wie original, richtig schön. Zusammen mit Barbara habe ich die Scheibenwischermotore  montiert.
Das war gar nicht einfach. Denn was gut ist, ist nicht schön. Und was dann schön ist, nur mit „gägele“
erreichbar. ;-) Auf jeden Fall brauchten wir einen ganzen Abend um die Gummidichtung am Fenster
aussen und die Lederdichtung am Fenster innen -beide formschön- und auf die Antriebsachse passend,
zu zuschneiden und auszustanzen. Herbie hat währenddessen den Anlasser montiert. Richtig, meist
standen wir uns im  Weg, aber die Arbeit ist uns wegen Materialmangel ausgegangen und wir wollten
keines Falls vergeben kommen.
Den Kabelbaum, den wir bestellt haben, ist auch gekommen. Angefangen haben wir mit dem Rücklicht.
Die Elektrokabel  haben wir in einem Teerschlauch nach vorne gezogen. Jetzt hoffen wir nur, dass
Herbie den Rest auch so gut macht.
Auch Bill war fleissig. Er hat den Kollektor geflickt und eingepasst. Die Kotflügel  geschliffen und
schwarz lackiert. Die revidierte Lichtmaschine, das Pully und den neuen Keilriemen gespannt. Die
neuen Heizungsschläuche passen perfekt, aber sie haben einen Schönheitsfehler. Es steht in
regelmässigen Abständen „made in Italy“ drauf. Barbara ist empört; das sieht doch nicht Original aus!
Bill löst die ganze Chose nochmal und dreht den Schlauch so, dass es nicht mehr sichtbar ist.
So weit so gut. Das einzige Dilemma das wir haben, ist die Farbe. Wir haben anhand eines
Farbmusters noch einmal Farbe bestellt. 2 x1kg Büchse und 3 Spraydosen, alles „matt“. Hat super
funktioniert. 1 Monat später haben wir unter derselben Auftragsnummer die gleiche Menge noch
einmal bestellt. Bill hat damit die Felgen lackiert und ich alle Kleinteile. Erst 1 Std. später,  als
der Lack trocken war, und noch glänzte haben wir gemerkt, dass die Farbe statt „matt“ als Glanz
geliefert wurde. GRRRRRRRRR!!!!
Danach war ich mega sauer. Herbie nahm es gelassen und die Antwort des Geschäftes, wir hätten
auch  beim 2. Auftrag angeben müssen, dass es „Matt“ sein soll, so hin.
Letzte Woche nun hat Bill die Felgen mit der 3. Garnitur Farbe gespritzt. Das Resultat: Die Farbe
ist mehr als eine leichte Nuance heller. Falsche Farbe!!
Nun bin ich aber nicht mehr die einzige die sauer ist. Denn dummerweise haben wir inzwischen
auch die Falze von der Haube mit dieser Farbe „nachgebessert“. Und auch sonstige Chräbeli übermalt.
Ihr versteht von was ich rede?
So wie’s jetzt aussieht, müssen wir die ganze Haube nochmal komplett lackieren, mit 2 falschen
Schichten als Untergrund wird das nichts mehr.
Für diese Firma machen wir auf keinen Fall Werbung, und es wird Zeit, dass Sie die nächste Lieferung
gratis rausrückt. Ich bin nicht bereit auch nur einen Cent dafür zu bezahlen. Ist es nicht so, dass wir
im Berufsleben auch immer für unsere Fehler grad stehen müssen?

 

Bis bald, Eure
Rot+fahrerin
Karin Baschung